Deutsch an der 195. Öffentlichen Schule Tbilissi

Eine Webzeitung der 195. Öffentlichen Schule in Tiflis/Georgien

Freitag, November 10, 2006

Donald Rumsfeld - Poet und Verteidigungsminister

Da ist er nun von uns gegangen, sprich: nicht mehr Minister, der Herr Rumsfeld, einer der größten Denker unserer Zeit. Hier einige seiner unvergleichlichen Sinnsprüche:

,Berichte über Ereignisse, die nicht eingetreten sind, interessieren mich immer. Wie wir wissen, gibt es bekanntes Wissen und Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wie wir auch wissen, gibt es bekanntes Unwissen. Soll heißen: Wir wissen, es gibt Dinge, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Unwissen, von dem wir nichts wissen. Die Dinge, die wir nicht wissen - wir wissen sie nicht.‘‘

Ich stehe zu dem, was ich gestern gesagt habe. Ich weiß zwar nicht, was ich gesagt habe, aber ich weiß, was ich denke, und ich denke, genau das habe ich gesagt.‘‘

,Wie wird es enden? Es endet. Das ist es.‘‘

Weitere Aphorismen des Herrn R. finden sich in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung

Donnerstag, November 02, 2006

Tattoo-Umfrage

Um unserem Atschi Wibliani mit seinem DSD-Projekt "Tattoos in Deutschland und Georgien" ein wenig zu helfen, sind alle Besucher aufgefordert, sich an folgender kleiner Umfrage zu beteiligen:


Tragen Sie ein Tattoo?
JA
NEIN
Nein, ich möchte aber eines
Tattoos sind gar nichts für mich
  
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Was ist der Hauptgrund der Leute, sich zu tätowieren?
Die Schönheit
Die Coolheit
Die Individualität
Um zu einer bestimmten Gruppe zu gehören
Weil es Mode ist
Als Erinnerung an jemanden/etwas
  
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Wem stehen Tattoos besser?
Männern
Frauen
Beiden gleich gut
Niemandem stehen Tattoos!
  
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Mittwoch, Oktober 25, 2006

Kathrins kartulische Kommentare

Nach dem aufschlussreichen Bericht des kleinen Matz zum Besuch des Bundestagsabgeordneten Herrn Steenblock, jetzt mal wieder was Ernsthaftes. Unsere Frau Kathrin schreibt für eine deutsche Internet-Seite einmal pro Monat über ihre Erlebnisse in Georgien. Den ersten Bericht kann man jetzt lesen unter www.sparkassen-schulservice.de
Da ist rechts eine georgische Marschrutka zu sehen, unter dem Menüpunkt "Völkerverständigung macht Schule". Da sollt ihr drauf klicken.
Ich bin auch dankbar für Kommentare zu Kathrins Kommentaren zu Georgien.

Nachtrag: Der Rainder und der Gegi


Der Rainder und der Gegi (der Bundestagsabgeordnete steht rechts - nicht links)

Neulich war an der Schule in der Petriaschwili-Straße der Rainder (Steenblock) zu Gast. Der Rainder ist Bundestagsabgeordneter der Grünen. Das war voll spannend, weil der Rainder nämlich total viel weiß über Europa, Umwelt, Gesundheitsreform und so. Da konnte man total viel lernen von dem Rainder, weil der Rainder auch total viel über alles erzählt hat. Der Gegi (Gegelia) war auch da. Der Gegi ist auch krass prominent, müsst ihr wissen, der ist nämlich Präsident des Kinder-Stadtparlaments von Tbilissi. Echt cool, der wird bestimmt mal Saakaschwili, wenn er groß ist. Der Gegi hat dem Rainder total viele Fragen gestellt, das fand der Rainder genial. Da hat der Rainder dem Gegi am Schluss doch glatt seine Karte gegeben. Einsame Spitze eigentlich, aber der Gegi hatte seine Karte vergessen. Da konnte der Gegi dem Rainder seine Karte nicht geben! Uncool.
Ein Bericht von dem kleinen Matz, 10 Jahre alt


Der Matthias amüsiert sich gut, weil der Rainder total viel weiß, über Europa, Umwelt, Gesundheitsreform und so.

Dienstag, Oktober 17, 2006

Deutschland ist hochzufrieden


3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit. Zeit für Frau Flor, der neuen Botschafterin Deutschlands in Georgien, Herrn Baumann für seine exzellente und aufopferungsvolle Arbeit in Georgien zu danken. Herr Baumann nimmt diesen Dank in der ihm eigenen Manier IN ALLER BESCHEIDENHEIT entgegen.

Montag, Oktober 09, 2006

Azkuri-Lager


Vom 28.9. bis zum 1.10. fand in Azkuri im Borjomi-Nationalpark ein Lager für Sprachdiplomskandidaten der 10. Klasse statt. Neben circa 30 Schülern der 21. Schule und zweien der 34. Schule nahmen auch sieben unserer Lieben - Irakli Abramia, Ia Achalaia, Gegi Gegelia, Sura Kelbakiani, Mari Mirsaschwili, Erekle Tschigladse und Sopo Zomikuridse (siehe oberes Bild) - teil. Nach einem arbeitsamen ersten Tag, an dem die Schüler in Seminaren in Projektarbeit und Problemlösungsstrategien in Gruppen unterwiesen wurden, ging es am zweiten Tag ein wenig lockerer zu: Die Kinder wählten je nach Gusto zwei der angebotenen Workshops. So wurde an diesem Tag deutsch gekocht, deutsch Karten gespielt (Skat), die Natur unter fachkundiger Anleitung erkundet, mit Essbesteck Musik gemacht und eine Gruppe erstellte sogar einen Dokumentarfilm zum Lager selbst, der abends allen unter großem Applaus vorgeführt wurde.
Ich denke, das Lager war ein Riesenerfolg. Wir bedanken uns ganz herzlich bei denjenigen, die das Lager möglich gemacht haben, vor allem bei Herrn Jörg Kassner, dem Fachberater der ZfA im Kaukasus für sein unglaubliches Organisationstalent und bei der Robert-Bosch-Stiftung, die nicht nur finanziell zur Seite stand, sondern aus ihren Reihen auch die hervorragenden jungen Referenten aus Deutschland zu uns schickte.


Die gesamte Gruppe der Schüler und Referenten


Die Bosch-Gruppe von links: Matthias Baumann, Christian Jahnke, Johannes Heuzeroth (alle ehemalige Bosch-Praktikanten), Sebastian Thiess (Filmexperte), Wolfgang Zippel (ehemals Bosch in Tbilissi) und Mariam Kilargiani (Expertin für Gruppenarbeit/Konfliktlösung)


Herr Kassner dankt dem Bosch-Projektleiter, Herrn Heuzeroth, für das schöne Projektlager


Romantisches Azkuri - leider schon vorbei! Aber hoffentlich wieder nächstes Jahr!

Relaunch!

Ja, so heißt das im neudeutschen Internet-Slang, wenn man etwas neu startet. Mit dem neuen Schuljahr meldet sich auch der Weblog wieder zurück, Großes ist ja schon passiert - das Azkuri-"Banaki" mit den Zehntklässlern - und Großes passiert auch weiterhin, diese Woche begrüßen wir ja unsere deutschen Austauschschüler mit einem Höhepunkt, dem Spiel Georgien-Italien, wo sich vielleicht einer meiner Jugendträume, nämlich Francesco Totti (spielt der mit?)aus nächster Nähe zu beschimpfen, erfüllen könnte.

Samstag, Juni 17, 2006

Diplome verliehen!

Endlich, endlich, konnten am Donnerstag, den 15.06. die ersten Sprachdiplome für Schüler unserer Schule verliehen werden. Die Zeremonie fand im Saal des georgischen Kulturministeriums statt. Grußworte des Fachberaters der ZfA, Herrn Jörg Kassner, des 1. Sekretärs der deutschen Botschaft, Herrn Thomas Henzschel und des georgischen Kultur- und Sportministers, Herrn Giorgi Gabaschwili, gaben der Verleihung einen würdigen Rahmen. Nicht zu vergessen: Die amüsante Schülerrede wurde von unserem Sandro Makharoblidze zusammen mit Tamta Gamezardaschvili von der "Ramishvili-Schule" gehalten.


Der Herr Kulturminister


Die deutsche Botschaft gratuliert

Was für ein Theater!

Da das Schuljahr in diesem Jahr eher chaotisch ausklang (sprich: Das Ministerium sagt, es ist Schule, aber keiner besucht den Unterricht), waren glaube ich alle an unserer Schule sehr dankbar, in diesen Tagen noch einmal etwas Besonderes genießen zu dürfen. Die sechste Klasse führte im Schulclub eine wunderbare Interpretation des "Dornröschen" vor, mit viel Gesang und Tanz. Neben den großartigen Schauspieltalenten gebührt großer Dank auch:
Natela Kalandadse, die als Deutschlehrerin die sprachliche und "theatralische" Leitung übernahm,
Tanmriko Tschelidse für die musikalische Leitung und Begleitung und nicht zuletzt
Lika Ramishvili, die aus den Schülern Profitänzer geformt hat.













Montag, Mai 29, 2006

Lange Pause

Nach einer etwas langen kreativen Pause melde ich mich zurück, mit

a) einem schönen "linken" Link. Unter www.canoo.net findet sich ein deutsches Internet-Wörterbuch, besser gesagt mehrere Wörterbücher. So werden zu einem eingegebenen Wort etwa Oberbegriffe und Synonyme angezeigt. Auch ein deutsch-englisches Wörterbuch ist enthalten.

b) Zum Dauerthema WM den Beginn einer lockeren Serie mit extrem intelligenten Fußballersprüchen.